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Monopol bei den Schornsteinfegern ist gefallen

Post vom Bezirksschornsteinfeger

Kein Glück bei den Kunden.

Viele Hausbesitzer erhalten Post vom Schornsteinfeger. Niemand sollte voreilig einen Auftrag vergeben.


Das Anschreiben lautet oft: „Damit wir die Arbeiten weiter wie bisher gewohnt durchführen, bitten wir Sie, diesen Auftrag unterschrieben an uns zurück zu senden. Es wird in der Regel kein Preis genannt, sondern lapidar nur, Preis in Anlehnung an die gesetzlichen Vorgaben“ genannt.

Mit dieser Unterschrift hat man sich dann an den Bezirksschornsteinfeger gebunden.

Die Stiftung Warentest berichtet, dass viele Leser dieser Tage Post von den Schornsteinfegern bekommen in dem der Eindruck erweckt wird, der Bezirksschornsteinfeger wäre sowieso für den Kamin zuständig. Doch das Monopol gilt seit dem 1.1.2013 nicht mehr. Man muss jetzt nicht mehr den oft teuren und unfreundlichen Bezirksschornsteinfeger nehmen, sondern kann sich selber einen günstigeren suchen und diesen beauftragen.

Die Hausbesitzer sind nun selber verpflichtet, einen Schornsteinfeger zu suchen, der die Kehrarbeit ausführt.

Hoheitliche Aufgaben bleiben zwar bei den Bezirksschornsteinfegern, aber sie brauchen diesen nur 2 Mal innerhalbe von 7 Jahren in das Haus zu lassen. Die Hauptarbeit für das regelmäßige Kehren (3 Mal im Jahr den Kamin zu kehren) kann ein von Ihnen bestellten Schornsteinfeger durchführen.

Sie sollten immer einen Kostenvoranschlag für die Kehrarbeiten anfordern. Im Internet gibt es bereits einige Schornsteinfeger die Bundesweit ihre Arbeit anbieten: www.bafa.de; www.schornsteinfegerregister.de, www.schornsteinfeger.de

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